Gyrocopter Tour mit Gyro-Tours von Michael
Tour September 2011
Termin: 06. bis 15. September 2011 (10 Tage)
Start / Endpunkt: EDTF Freiburg
Mit Kurs Südwest über das Elsass, die Franche Compte, das südliche Burgund und die Auvergne bis an die Dordogne. Mit Kurs Nordwest an den Atlantik. Entlang der Küste bis zur Ile d’Yeu. Dem Loire-Tal folgend gen Westen und schließlich über das Burgund zurück nach Freiburg.
Highlights:
- Vulkankette der Auvergne bis ins Cantal
- Landung auf der Wiese direkt beim Renaissancestädtchen Salers
- Mittelalterliche Stadt Sarlat an der Dordogne, mit Kanufahrt
Landung auf dem Bauernhof mit eigenem UL-Platz und Restaurant
Unterlauf der Charente bis Cognac
- Ile d’Oleron
- Atlantikküste bis zur Île d'Yeu
- SEGELTÖRN um die Île d’Yeu
- Saumur und Amboise im Regionalen Naturpark Loire-Anjou-Touraine
- Besuch des Schlosses Chenonceau; Chambord und viele andere im Flug
Nuits St. Georges, weltberühmtes Weinbaugebiet der Côte d’Or im Burgund, mit Besuch eines Weinguts und Probe und vor Allem: Viele hervorragende Hotels und Restaurants, im Preis inbegriffen!
- Flugstrecke: ca. 1.850 km
Fliegerisches Level: Entspannt bis mittel, je nach Wetter
Kürzeste Startstrecke: ca. 450m auf ca. 1000m MSL, auf Gras
Teilnehmerzahl: Max. 11 Personen
http://www.gyro-tours.de
Fliegen in Frankreich:
Ultraleichtflug hat in Frankreich fast 30 Jahre Tradition. Aus dem „vol libre“ mit Hängegleitern entwickelte sich das „ULM“ – „planeur ultraleger motorisé“, das in den 80er Jahren seine luftrechtliche Basis fand.
Der französische Ultraleichtflugverband FFPLUM, die „Fédération Française de Planeur Ultra-Léger Motorisé“, wusste dabei von Anfang an den liberalen Charakter im entstehenden Luftrecht erfolgreich zu verteidigen. Eigenverantwortung des Piloten heißt die Devise.
Heute hat Frankreich nicht nur das wohl liberalste Luftrecht für ULs in Europa. Rund 13.000 lizenzierte Mitglieder der FFPLUM, organisiert in ca. 700 Vereinen, stellen etwa ein Drittel aller europäischen Ultraleichtflugpiloten.
Besucher, auch ausländische, werden normalerweise herzlich empfangen. Bereits der Anflug gestaltet sich auf kleineren Flugplätzen und UL-Geländen anders: Meist bekommt man im Funk keine Antwort, da es keinen Flugleiter gibt. Funk gehört ohnehin nicht zur Pflichtausstattung von ULs. Man fliegt daher einfach quer über den Platz, teilt anderen Piloten per Blindmeldung mit (sofern man eben Funk hat), was man beabsichtigt, und reiht sich in die Platzrunde ein. „Sehen und vermeiden“ ist dabei oberste Devise.
Und wenn man einen Bauern kennt, der eine geeignete Wiese hat, darf man auch dort landen – in Frankreich gilt für ULs keine Flugplatzpflicht.
Fazit : Fliegen in Frankreich ist wohlfühlen pur! Nebenbei hat dieses Land wunderschöne Landschaften zu bieten.
